Chinesische Massage am Strand
In Deutschland und in den Niederlanden ist das Massieren am Strand noch nicht sehr verbreitet: Chinesische Masseure, die Ihnen einen Chinesische Massage, Fußmassage oder Rückenmassage anbieten, während Sie relaxt am Strand liegen und sich von der Sonne küssen lassen.
Seit ungefähr drei Jahren gibt es allerdings immer mehr “Masseure” an den Touristenstränden in Spanien, Griechenland, Italien und den Kanarischen Inseln, die Ihnen für einen relativ geringen Betrag eine Massage anbieten.
Zum größten Teil handelt es sich um chinesische Frauen mit Familie, die auf diese Art und Weise auch ein bisschen von der Touristenindustrie profitieren möchten.
Sie erkennen sie meistens an ihrem Outfit: nein, kein Bikini oder sexy Standkleidung, sondern ein einfacher Pulli mit Jeans und einer Schirmmütze um sich vor der prallen Sonne zu schützen.
Außerdem haben sie eine Plastiktüte, in der sich ein Handtuch und eine Flasche günstiges Massageöl befindet, bei sich. Das Geld wird für gewöhnlich in den Jeanshosentaschen aufbewahrt.
In den meisten Fällen handelt es sich um chinesische Frauen, die kaum oder wenig Fachkenntnis auf dem Gebiet der Chinesischen Massage besitzen.
Sie gehören zu einer schnell wachsenden Gruppe von illegalen Verkäufern, Händlern, Bettlern und anderen Glücksspielern, die in einigen Touristenorten sich zu einer richtigen Plage entwickelt haben.
Und das alles um die Touristen ein paar Minuten mit Ihrem Angebot an Schmuck, Uhren und anderen wertlosen Ramsch zu belästigen.
Vor allem in den südeuropäischen Landen wimmelt es von illegalen Immigranten, die auf diese Art und Weise versuchen sich ihren Unterhalt zu verdienen.
Seit einigen Jahren versuchen sie es also auch mit Chinesischer Massage vor Ort.
An den Stränden Spaniens werden Chinesische Massagen zwischen 5 und 15 Euro angeboten, die meistens nur schnelle 15 Minuten dauern.
Da dieser ganze Prozess illegal ist, haben die chinesischen Frauen während der Massage stets ein Auge auf ihre Umgebung, um bei eventueller Polizeikontrolle so schnell wie möglich vom Körper ihres Kunden zu flüchten.
Die Massagen sind reine Hetzangelegenheiten, oftmals nicht professionell und die einzelnen Punkte zu schnell abgearbeitet.
Außerdem hat man am Stand keine Privatsphäre, jeder kann zugucken (oder lachen)!
Wenn die Polizei zwecks einer Kontrolle am Strand erscheint, sind sie ganz schnell verschwunden, sodass auch die bezahlten 5 Euro für diese paar Minuten schon viel zu viel sind.
Für eine relaxte Entspannungsmassage ist diese Vorgehensweise also nicht zu empfehlen und auch die Hygiene lässt deutlich zu wünschen übrig.
Die Hände werden schlichtweg an einem stinknormalen Handtuch abgeputzt und zack geht es zum nächsten Kunden.
Die Polizei in Griechenland, Spanien und Italien kontrolliert die Strände zwar verstärkt auf illegale Machenschaften, aber es ist dennoch so als ob man die Nadel im Heuhaufen suchen würde.
Außerdem werden Geldbußen verteilt, die natürlich nicht bezahlt werden können. Auch ein Gefängnisaufenthalt oder Abschiebung machen nur wenig Sinn, denn andere werden den Platz der Erwischten sofort wieder einnehmen.
In asiatischen Ländern, wie beispielsweise Thailand oder Indonesien, können Sie sich jedoch getrost am Strand massieren lassen, denn diese Entspannungsmassagen finden meistens in gut ausgestatteten Zelten oder Pavillons statt, die außerdem mit einer Massageliege oder zumindest einer gewöhnlichen Strandliege ausgestattet sind.
Eine Strandmassage in europäischen Ländern ist sicherlich nicht empfehlenswert. Gehen Sie lieber in einen Massagesalon, der Thai- oder Chinesische Massagen anbietet und wo Sie außerdem Ruhe und Privatsphäre genießen können, ohne dass Sie von vielen neugierigen Augen angestarrt werden.








